Restwert auf dem Weg in die Romandie
In der Deutschschweiz ist das Projekt Restwert bereits erfolgreich etabliert – mit über 27 Standorten und rund 350 Mitarbeitenden, verteilt von Sargans bis nach Thun. In der Westschweiz bestehen bereits zwei Standorte in Lausanne und Neuenburg.
Nun suchen wir weitere Partner:innen in der Westschweiz, welche ein Projekt Restwert eröffnen möchten. Doch was macht das Projekt Restwert überhaupt aus?
Die Idee hinter dem Konzept ist einfach: Privatpersonen und Firmen geben Gegenstände, welche sie nicht mehr brauchen, an einem Projekt Restwert Standort ab. Das Projekt Restwert nimmt diese entgegen, bereitet sie auf und verkauft sie über Ricardo.ch weiter. Die Hälfte des Verkaufserlöses geht an die ursprüngliche Besitzer:in; die übrigen Mittel unterstützen die Umsetzung des Projekt Restwert.
Doch obwohl die Idee simpel ist, unterscheidet sich Restwert in verschiedenen Aspekten von anderen Arbeitsintegrationsprogrammen:
- Projekt Restwert ist gesellschaftsrelevant und real: Die Teilnehmenden haben keine erfundenen Aufgaben, denn die Artikel, die Kunden und der Mehrwert der Arbeit sind echt.
- Vom Kund:innenkontakt bis zum Jahresabschluss in der Buchhaltung: Alles Kaufmännische ist im Projekt Restwert vorhanden und bietet sich damit nicht «nur» für Arbeitsplätze im KV-Bereich, sondern auch für Ausbildungen (bis zu KV-EFZ) an.
- Das breite Aufgabenfeld lässt die Abdeckung diverser Kompetenzstufen zu, damit eine passende und fordernde Arbeit für jede Person gefunden werden kann.
Die Mischung zwischen realer Arbeit und geschütztem Bereich wird durch verschiedene Faktoren ermöglicht. Z.B. durch die Restwert-App als zentrales Tool, welche einfach und verständlich durch den Prozess führt. Aber auch das auf die Teilnehmenden individuell anpassbare Tempo und die verständlich geschriebene Anleitungssammlung «das Nachschlagewerk» helfen, ein reales Arbeitsumfeld zu schaffen. Ohne dabei die Niederschwelligkeit zu vergessen.
Hinter dem Projekt Restwert steht das Grundlagenwerk, die Konzeptschmiede für Arbeitsmarktintegrationsprogramme. Interessierte Organisationen können sich bei Emily Mayer melden. Und falls du dir zuerst einen Überblick über das Projekt Restwert verschaffen möchtest, gibt es hier noch mehr Informationen.